presse


"Einer Spinnt immer"

 

 

07.04.2008

Radio Erft zu Gast beim Theaterverein Frohsinn

 

Julia Drexler, eine Reporterin des Radio Erft Teams besuchte uns am 7.4.08

Kam eine Szene nicht ganz aufs Band, sprang sie kurzer Hand mit auf die Bühne,

Mit Herz und Humor zum Radio Erft.

Zu Hören war es in der  Sendung "Hallo Wach" Täglich von 6 - 9 Uhr auf Radio Erft

Sollten Sie es verpasst haben, hier können Sie es nochmal hören.

 

Mitschnitt von Radio Erft  

zum Anhören Klicken Sie auf den Text "Mitschnitt Radio Erft"

 

17.03.2008

Theaterverein Frohsinn zu Gast

bei Center TV

 

 

Hier sah der Zuschauer einen kleinen Einblick hinter die Kulissen, die Proben zum aktuellen Stück

"Einer spinnt immer"

Wir danken dem Center TV Team für seine Gastfreundlichkeit.

Center TV, der Sender für Köln und Umgebung

 www.center.tv

 

Pension Hollywood

Pension Hollywood wurde vom Sender: 

BM-TV

Regionalfernsehn

aufgezeichnet

 

 

Kinderstück "Dornröschen"

 

  Frau Holle

Die jungen Mimen bekamen viel Beifall. (Bild: Pütz)

 Die jungen Mimen bekamen viel Beifall. (Bild: Pütz)

Bergheim-Rheidt-Hüchelhoven - Das passte zum winterlichen Wetter: Die Kinder- und Jugendgruppe des Theatervereins „Frohsinn“ entführte das Publikum am Sonntag in die Märchenwelt von „Frau Holle“.

In der Turnhalle warten bereits knapp 200 Zuschauer auf den Beginn des Theaterstücks, doch noch bleibt der Vorhang geschlossen. Dahinter herrscht Hektik. „Ich glaube, ich bin aufgeregter als die Kinder“, sagt Anne Geuenich, die gemeinsam mit Hanna Keulertz die Leitung der Theatergruppe übernommen hat. Seit 2009 präsentiert die Gruppe jedes Jahr ein neues Märchen zur Vorweihnachtszeit. „Wir haben früher selbst Theater gespielt, und das Märchen von Frau Holle ist immer wieder schön“, erzählt Geuenich.

Seit September haben zwölf Kinder und Jugendliche das Theaterstück geprobt, die Jüngste im Ensemble ist sieben Jahre alt. Die Kostüme konnte die Gruppe größtenteils aus dem eigenen Kleiderschrank oder der Kostümkiste zusammenstellen.

Das Bühnenbild ist allerdings um einiges aufwendiger: Reinhold Gladbach, der vom Theaterverein auch als „Bühnenzauberer“ bezeichnet wird, hat sich die Nächte um die Ohren geschlagen, um die Bühne in ein Märchenland zu verwandeln. Es gibt in der Konstruktion sogar Türen, durch die die jungen Schauspieler die Bühne betreten können.

Dann geht es endlich los: Der Vorhang öffnet sich, und das Theaterstück beginnt. Gespannt verfolgen die Eltern und Großeltern und besonders die Kinder, wie Maria in den Brunnen springt, um die verlorene Spindel ihrer bösen Stiefmutter wiederzufinden, und dabei in der Welt von Frau Holle landet, in der sie immer wieder kleine Prüfungen bestehen muss. Mit vielen lustigen Momenten, die die Zuschauer zum Lachen bringen, und gut einstudierten Szenen verzaubert die Theatergruppe das Publikum und erhält dafür am Ende viel Applaus.

KuscheldieMuschel

 

Pressenachbericht der Kölnischen Rundschau

 

Sündig-pikantes Verwirrspiel

Von Frederick Rook, 04.04.11, 07:04h

Für Freunde des lokalkolorierten Lustspiels hatte der Theaterverein „Frohsinn“ am Wochenende einen besonderen Leckerbissen einstudiert. Mit „MuscheldieKuschel“, einem Schwank in drei Akten von Erich Koch, erlebten die Zwerchfelle der Besucher drei strapaziöse Stunden in der Mehrzweckhalle.

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Ein glänzend aufgelegtes Frohsinn-Theaterensemble verwandelte die Mehrzweckhalle in einen Tränen lachenden Sündenpfuhl. (Bild: Rook)
BERGHEIM-HÜCHELHOVEN Die Handlung ist schnell erzählt: Kein Gast, kein Geld und keine Familie. Das ist die niederschmetternde Bilanz von Hans (Dietmar Kunath), dem Besitzer der Pension „Zum traurigen Hans“ am Ortsrand. Sogar ein Selbstmordversuch misslingt ihm. Als er aus dem Fenster seines Hauses springt, landet er mehr oder weniger sanft auf dem Mistwagen von Bauer Gustav (Kai Gladbach), der zugleich auch Bürgermeister des Dorfes ist. Dieser kann sich das Drama nicht länger mit ansehen und hat die rettende Idee parat. Der eine Teil der Pension wird in Betreutes Wohnen, der andere in Separees für intime Stunden umgewandelt. Gustav selbst hat ein starkes Interesse daran, denn er sucht händeringend einen Ort, an dem er seine Affäre Nina (Nina Gladbach) ungestört treffen kann.

In einem Etablissement wo Seniorenbetreuung und Stundenhotel fusionieren, kann es nur zugehen wie seinerzeit in Sodom und Gomorrha, die unter einem Regen von Schwefel und Feuer vergraben wurden, weil sie der Sünde anheim gefallen waren. Kaum wird die Idee laut, entwickelt sich das „Chez Jean“, wie die Pension jetzt heißt, zum Sündenpfuhl. Gustav hat zur Unterstützung für Hans zwei Betreuerinnen eingestellt. Die in türkische Tracht gekleidete Aise (Christa Lutz) für Betreutes Wohnen und Chantal (Jennifer Kunath) aus Frankreich fürs Kuschelmuschel.

Des Bürgermeisters Gemahlin (Anne Geuenich) hat ihrerseits ebenfalls eine Affäre und zwar mit Arnold (Steffen Hickert). Dessen Frau Lea (Hanna Keulertz) ist den beiden jedoch als Mann verkleidet auf den Fersen. General a.D. Pfeiffer (Torsten Schmidt) bezieht ebenfalls Quartier und mischt die Pension ordentlich auf. Das senile Ehepaar Monika und Balu Hinkel (Brigitte Könen, Hermann-Josef Hickert) zieht ein, doch die Hektik und die kuscheligen Versuchungen machen ihnen zu schaffen.

Bei Jean geht es dank der elf brillanten Darsteller kunterbunt drunter und drüber. Da wird in der Kuschelecke blank gezogen, und da knistert die Erotik bei den Senioren, wenn die Pampers fallen oder die Wärmflasche tropft. Die Beteiligten wissen zunächst nicht, dass ihre Partner schon verheiratet sind. Und als sich plötzlich alle gegenüber stehen, ist guter Rat teuer. Vor allem, weil General Pfeiffer zum Duell auffordert. Doch am Schluss siegt die Liebe. Hans nimmt als Jean eine neue Nationalität an. Chantal will endlich wieder französische Luft atmen. Aise macht Betreutes Wohnen auch für Türken salonfähig.

Das Luststück nach Frohsinn-Art prall gefüllt mit Verwechslungs- und Situationskomik garantierte Lacher am laufenden Band. Pikant gewürzt mit Lokalkolorit, denn die Nachbardörfer bekamen auch ihr Fett weg. Bei der Rollenverteilung hat es die neue Regie, Dietmar Kunath und Hermann-Josef Hickert, geschafft, für jeden Charakter die perfekte Besetzung zu finden. Vor allem Steffen Hickert, alias Arnold, brillierte mit perfektem Paul-Panzer-Sprachfehler und hat nun die Verantwortung für zahlreiche neue Lachfalten bei dem restlos begeisterten Publikum zu tragen. „Bühnenzauberer“ Reinhold Gladbach hatte wie so oft wieder eine Kulisse mit viel Liebe zum Detail geschaffen, die sich ideal an die Bedürfnisse von „MuscheldieKuschel“ anschmiegte.

 

 

 

Kölner Stadt Anzeiger

 

HEATER

 

Liebevolles Wohnen

Von Joachim Röhrig, 04.04.11, 16:44h

Der Theaterverein "Frohsinn" aus Hüchelhoven führte einen turbulenten Schwank auf. Es ging um betreutes Wohnen und um eine besondere Art liebevoller Betreuung - ein Quelle der Verwechslungen.

Theaterverein
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Was passiert, wenn man in ein und derselben Pension sowohl „betreutes Wohnen“ als auch Zimmer für gewisse Stunden anbietet, zeigte der Theaterverein „Frohsinn“ im Schwank „MuschdieKuschel“. (Bild: Röhrig)
BERGHEIM - „Dieses Stück ist ein echter Glücksgriff. Schon bei den Proben sind wir aus dem Lachen kaum rausgekommen. Und das ist immer ein gutes Indiz dafür, dass es auch dem Publikum gefallen wird“, war sich Torsten Schmidt seiner Sache bereits im Vorfeld sicher.

Der Laienschauspieler vom Theaterverein „Frohsinn“ sollte Recht behalten: Die pfiffige Inszenierung von Erich Kochs turbulentem Schwank „MuscheldieKuschel“ entpuppt sich am Wochenende bei den beiden gut besuchten Aufführungen in der Hüchelhovener Mehrzweckhalle in der Tat als Volltreffer.

Der Dreiakter spielt in der zunächst kurz vor der Pleite stehenden Dorfpension des armen Hans (Dietmar Kunath). Doch Bürgermeister Gustav (Kai Gladbach) hat die rettende Idee: Die Herberge bekommt kurzerhand eines neues doppelgleisiges Geschäftskonzept.

Im linken Gebäudeteil werden für 400 Euro die Woche fortan Zimmer für „Betreutes Wohnen“ vermietet; rechts entsteht das Etablissement „Chez Jean“, in dem sich im die Dorf zahlreich vertretenen Freundinnen und Freunde des Fremdgehens für 400 Euro die Stunde diskret vergnügen können. Personal ist schnell gefunden: Die resolute türkische Pflegekraft Aise (Christa Lutz) soll sich um die Senioren kümmern, die charmante Französin Chantal (Jennifer Kunath) um die Liebespaare.

Es kommt, wie es in einem guten Schwank kommen muss: Zielsicher steuern die zahlreich eintreffenden Gäste die jeweils falschen Zimmer an, die Liebespaare müssen stets mit ungebetenem Besuch ihrer rechtmäßigen Ehepartner rechnen, und die ausländischen Angestellten sorgen mit ihren Sprachdefiziten zusätzlich für Verwirrung. Doch nach zweieinhalb Stunden voller Kalauer, Verwechslungen, derber Späße, Wortwitz und Situationskomik findet am Ende doch jedes Töpfchen das passende Deckelchen.

Dass die elf allesamt überzeugend agierenden Darsteller das Ganze immer mal wieder mit einer Prise Lokalkolorit würzten und dass auch der bewährte Bühnenbildner Reinhold Gladbach astreine Arbeit abgeliefert hatte, machte den Spaß perfekt – sehr zur Freude der neuen „Frohsinn“-Regisseure Dietmar Kunath und Hermann-Josef Hickert. Sie haben ein großes Erbe angetreten. Nach dem Tod seines langjährigen Regisseurs Karl Heinz Cziharsch hatte das Ensemble im vergangenen Jahr eine Spielpause eingelegt, sich dann aber entschlossen, die 80-jährige „Frohsinn“-Tradition unter neuer Führung doch fortzuführen. „Dieses Stück haben wir auch für Karl Heinz gespielt“, sagt Torsten Schmidt, „in Gedanken ist er immer noch bei uns, und es ist bestimmt ganz in seinem Sinne, dass wir weiter Dorftheater für Rheidt-Hüchelhoven machen.“

 

 

 

Sonntags Post 

 

 

 

 

 

 

 

 

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